Bilder deiner Website optimieren


Stichworte: Optimierung, Wissen / FAQ - Lesezeit: 4 Minuten

Wenn du etwas im Internet anschaust, willst du nicht lange auf die Informationen warten. Das geht jedem so. Die Geschwindigkeit, wie schnell deine Webseite angezeigt wird, hängt unter anderem von der Größe der Seite, der Datenmenge ab. Ein wesentlicher Faktor sind dabei Fotos und Bilder. Du solltest daher die Größe deiner Bilder optimieren.

Die optimale Größe für deine Website – Bilder


Die Bildgröße wird in Pixel gemessen. Je mehr Pixel, umso größer das Bild. Die Qualität des Bildes wird durch die Auflösung bestimmt. Das ist die Anzahl der Pixel pro Zoll. 

Das Ziel ist, dass die Dateigröße der Bilder möglichst klein und die Darstellung möglichst scharf und gut ist. Damit du eine Vorstellung von der Größe bekommst, hier zwei Beispiele.

Bilder optimieren 200 x 133 Pixel

200 x 133 Pixel – Dateigröße 47 KByte – JPG Format, Qualität 67%

Bilder optimieren 600 x 400 Pixel

600 x 400 Pixel – Dateigröße 129 KByte – JPG Format, Qualität 67%

Dateiformate für Bilder auf deiner Website


JPG – Format​

Bilder in diesem Format werden komprimiert. Dabei treten Qualitätsverluste auf. Wie hoch diese sind, hängt vom Grad der Komprimierung ab. Zwischen 65% und 75% ist meiner Meinung nach ein guter Wert für die Komprimierung. Die meisten Bilder im Internet sind in diesem Format. Das JPG-Format ist eine gute Wahl bei Fotos und Bildern. Logos und Icons sollten allerdings in einem anderen Format gespeichert werden.

PNG – Format​

Im PNG Format sind die Bilder größer. Der unschlagbare Vorteil ist allerdings die Option, einen transparenten Hintergrund zu erstellen. Daher eignet sich das Format sehr gut für Schriftzüge oder Logos. Die Dateikomprimierung ist im Gegensatz zum JPG-Format verlustfrei.

GIF – Format​

Das GIF-Format ist ebenfalls verlustfrei komprimiert. Allerdings werden nur maximal 256 Farben dargestellt. Daher ist es eher für Logos geeignet. Eine Besonderheit ist das animierte GIF. Das sieht dann wie ein kleiner Filmschnipsel aus und nervt, meiner Meinung nach. Ich kann animierte Gif-Dateien nicht empfehlen.

Tools für die Optimierung deiner Bilder


Fast alle Bildbearbeitungsprogramme können Bilder exportieren. In der Regel kannst du auch die Pixel, Dateiart, sowie die Komprimierung angeben. Auf meiner Website PixelWo.de findest du einige Bildbearbeitungsprogramme. Es sind auch kostenlose Alternativen dabei.

Solltest du mit WordPress arbeiten, gibt es auch einige Plugins, die innerhalb deiner Website eine Optimierung anbieten.

  • Imagify – begrenzt kostenlos. Bietet verschiedene Kompressionsstufen. Für den Anfang kann ich das Plugin empfehlen.
  • Es gibt noch eine Menge mehr Plugins, mit denen ich aber keine Erfahrung gemacht habe. Du kannst sie relativ einfach bei WordPress finden.

Darüberhinaus kannst du Bilder auch online komprimieren lassen.

Hinweis: bezüglich Datenschutz habe ich bei den genannten Tools nicht recherchiert. Das muss jeder selbst beurteilen, ob er die Bilder in der Originalversion dort hochladen möchte.


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Smartphone, Bildgrößen und Responsive Design


Heutzutage gibt es viele unterschiedliche Monitorgrößen. Deine Website sollte auf allen Geräten gut ausschauen, sei es auf dem Smartphone, dem Tablet oder einem 27″ Monitor. Einige Tools können dieses unterstützen, indem sie schon vorgefertigte unterschiedliche Bildgrößen generieren. Das ist allerdings abhängig von der Technik, die du auf deiner Website einsetzt. Auch einige WordPress-Themes bieten hier eine Unterstützung an.

Tipp: Wenn du einige Bilder auf den mobilen Geräten bei WordPress ausblenden willst, habe ich eine Anleitung dafür.

Zusammenfassung und Fazit


  • Wähle die richtige Dateiart für die Bilder aus
  • Komprimiere JPG-Dateien
  • Achte auf die Größe der Datei. Sie beeinflusst die Ladezeiten deiner Website
  • Suche dir Tools oder Bildbearbeitungsprogramme, die das Komprimieren der Bilder leichter machen

Beiträge zum Thema „Optimieren / Verbessern“


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