WordPress nutzen


Stichworte: Wordpress - Lesezeit: 4 Minuten

WordPress ist ein sogenanntes Content Management System (CMS). Es lassen sich auf einfache Weise Inhalte im Web präsentieren. Besonders gut geeignet ist WordPress für einen Blog. Aber auch andere Arten einer Webseite sind möglich. Angefangen bei einem Shop, einem Forum und vieles mehr. Meine Webseiten sind alle mit WordPress umgesetzt. Doch was macht WordPress so erfolgreich, dass über ⅓ aller Blogger das einsetzen?

5 Gründe, warum du WordPress nutzen solltest


OpenSource und kostenlos

WordPress ist ein Open Source Projekt. Es arbeiten viele Menschen auf der ganzen Welt an der Weiterentwicklung und Fehlerbehebung. Ein wichtiger Punkt für die Bekanntheit, ist sicherlich, dass WordPress kostenlos ist. Es gibt aber auch viele kostenpflichtige Zusätze. Doch darüber später mehr.

Hier geht es zur Original Webseite von WordPress.Org

Einfache und schnelle Installation

WordPress lässt sich sehr rasch installieren. Viele sprechen von 5 Minuten für die Installation. Das stimmt, aber nachdem du das installiert hast, fängt die Arbeit erst richtig an. Die meisten wollen nicht die vorgefertigte Vorlagen verwenden, sondern die Webseite individuell gestalten. Das ist dann schon aufwändiger.

WordPress besteht technisch gesehen aus zwei Teilen. Den Dateien und einer Datenbank. Bei der Installation wird – bis auf Ausnahmen – beides installiert.

Jede Art von Webseite ist möglich

Durch die weltweite Verbreitung und die Vielzahl von Erweiterungen kannst du WordPress für fast jede Art von Webseite nutzen. 

  • Blog: das ist der Standard und ohne Zusätze umsetzbar
  • Webshop: für den Webshop gibt es das sehr verbreitete Plugin: WooCommerce
  • Forum: möglich, aber dafür gibt es einige mächtige andere Web-Anwendungen
  • Wissensdatenbank: das halte ich nicht für sinnvoll. Erweiterungen kosten meist auch Geld
  • eLearning: auch hierfür gibt es zahlreiche anderweitige Lösungen

Und noch vieles mehr.

Die Sicherheit

Wie bereits erwähnt, beschäftigt sich eine große Community mit WordPress. Das hat Vor- und Nachteile hinsichtlich der Datensicherheit. Zum Einen werden Fehler und Sicherheitslücken schnell gefunden, zum Anderen gibt es auch viele, die genau danach suchen. Wenn deine Webseite bekannt ist, wird sie fast im Sekundentakt angegriffen werden. Doch keine Angst, du kannst etwas dagegen tun.

Hier mein Ratschlag, um eine möglichst hohe Sicherheit zu erreichen:

  • Führe die Updates von WordPress, Plugins und Themes zeitnah durch
  • Nutze Plugins, um die Sicherheit zu erhöhen
  • Mache regelmäßig eine Datensicherung

Einfache und leistungsfähige Erweiterungen

Du kannst deine Seite mit der unglaublichen Fülle von Plugins erweitern. Fast jede erdenkbare Zusatzfunktion wird – sehr oft – kostenlos angeboten. Es gibt über 50.000 davon. Einige sind meiner Meinung nach notwendig, wenn es um Datensicherung und Sicherheit deiner Webseite geht. Andere nicht so sehr.

Achtung:
Jedes Plugin kann deine Webseite verlangsamen. Du solltest also vorsichtig damit umgehen.
Achte auch darauf, dass die Plugins regelmäßig mit einem Update versorgt werden. 

Wenn es um das Design deiner Webseite geht, gibt es viele sogenannte Themes. Das sind Vorlagen, die sich um die Gestaltung, wie Schrift, Layout, Positionierung der Bilder etc. kümmern. 

Es gibt viele kostenlose Themes, aber auch eine Menge kostenpflichtiger. Beachte, dass ein Wechsel des Themes recht viel Arbeit machen kann. Nimm dir Zeit bei der Auswahl und achte darauf, dass das Theme ständig überarbeitet und angepasst wird. Ein Indikator ist darüber hinaus die Anzahl der User, die dieses Theme nutzen.

WordPress.Org oder WordPress.com


Das liest sich auf den ersten Blick gleich. Ist aber ganz unterschiedlich. WordPress.org ist das Open Source Projekt, von dem ich bis hierher geschrieben habe. WordPress.com wird betrieben von Unternehmen Automattic.

WordPress.com ist gehosteter Webbaukasten. Weitergehende Informationen findest du in meinem Beitrag „Webhosting – fertige Baukästen oder selber machen“. 

WordPress.org

Vorteile

  • Kostenlos. Auch wenn WordPress kostenlos ist, musst du für den Betrieb, bzw. das Hosting etwas zahlen. Nutze einfach meinen Hosting – Kostenrechner, um zu schauen, was so etwas kosten könnte
  • sehr anpassungsfähig
  • Zugriff auf alle Plugins und Themes
  • Vollständige Kontrolle

Nachteile

  • Um Sicherheit und Wartung musst du selbst kümmern
  • Vollständige Einrichtung etwas komplexer

WordPress.com

Vorteile

  • Einfache Einrichtung
  • Sicherheit und Wartung wird dir abgenommen 

Nachteile

  • Teurer
  • Keine vollständige Kontrolle
  • Nicht alle Plugins und Themes nutzbar

Beiträge zu WordPress


Links und weitere Infos


Wie ist deine Erfahrung mit WordPress?

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