WordPress Datensicherung


Stichworte: Wordpress - Lesezeit: 4 Minuten

Wenn du zu 100% sicher bist, dass deine WordPress Daten nie verloren gehen können, brauchst du nicht weiterlesen. Wenn du dir allerdings doch nicht ganz sicher bist, dann möchte ich dir ein paar Worte zum Thema „WordPress Datensicherung“ sagen.

Warum sollte ich die WordPress Daten sichern?


Ich bin sicher, du möchtest deine Daten nicht verlieren. Schauen wir uns einmal an, aus welchen Gründen ein Datenverlust entstehen kann:

  • Fehlerhafte Bedienung. Vielleicht unterläuft dir einen Fehler bei deinem Webserver, du klickst etwas Falsches an und schwubst, die Daten sind weg.
  • Servercrash. Dein Webserver und die Daten werden aus unbekannten Gründen beschädigt. Die Webseite läuft nicht mehr und du kannst den Fehler nicht finden.
  • Dein Hoster sperrt den Zugang. Du hast vergessen, die Miete für den Webserver zu bezahlen und die Mahnungen sind auch verschwunden.
  • Installation von Plugins oder Themes. Eine Installation eines Plugins führt zu teilweisen Datenverlust
  • Hacking deiner Seite. Das wollen wir nicht hoffen, dass deine Seite gehackt wurde. Also, immer starke Passwörter verwenden.

Das muss in der WordPress Datensicherung enthalten sein


Deine WordPress – Seite besteht aus zwei verschiedenen Dingen. Einer Datenbank und den dazugehörigen Dateien, wie zum Beispiel Bildern. Auch die Plugins und das Theme wird als Datei gespeichert. Die Konfigurationsdaten, deine Texte und vieles mehr dagegen in der Datenbank. Wenn du nicht weißt, welche Datenbank deine WordPress – Seite nutzt, kannst du dir die Datei wp-config.php anschauen. Da steht der Name. Sei aber vorsichtig damit, da kann man auch das Loginpasswort für die Datenbank sehen.

Dateien:
Die Dateien sicherst du am besten mit einem FTP-Programm, wie FileZilla auf deiner Festplatte. 

Datenbank:
Nutze dafür das Tool phpMyAdmin und exportiere deine Daten auf die Festplatte. Dieses Programm kannst du häufig über die Seite des Hosters aufrufen. Da, wo du deine Webinstallationen verwaltest. 

Fazit:

  • Sichere deine Daten regelmäßig
  • Sichere sie an mehr als einem Ort
  • Sichere die Datenbank UND die Dateien

Noch ein Tipp: Bei vielen Themes kannst du die Einstellungen exportieren. Du willst ja nicht immer gleich eine Datensicherung einspielen, wenn du dein Layout verändert hast und du zur vorherigen Version zurückkehren möchtest.

Wo speichere ich die WordPress Datensicherung


Als Erstes möchte ich dir sagen, wo du deine Datensicherung nicht speichern solltest: 

Auf dem gleichen Server, auf dem dein WordPress läuft. 

Zumindest sollte das nicht die einzige Datensicherung sein.

Möglichkeit 1: lokal
Du kannst die Daten an unterschiedlichen Orten sichern. Wenn du wie oben angesprochen mit einem FTP Programm arbeitest, sieh zu, dass du dir die Daten auf deine lokale Festplatte holst. Vergiss dabei nicht, mehrere Generationen von Datensicherungen aufzuheben.

Möglichkeit 2: in der Cloud
Es gibt einige leistungsfähige Plugins, die dir die tägliche Datensicherung abnehmen. Oftmals hast du die Möglichkeit, die Daten in der Cloud zu speichern. Zum Beispiel Dropbox, OneDrive oder Google Drive.

Mit dem Plugin UpdraftPlus, das darüber hinaus in weiten Teilen kostenlos ist, habe ich gute Erfahrung gemacht.

Möglichkeit 3: beim Provider / Anbieter
Viele Hostinganbieter, WordPress Betreiber stellen dir eine Backup-Möglichkeit zur Verfügung. Automatisch wird zum Beispiel der Server jeden Tag gesichert. Da hier nicht nur die WordPress Installation gespeichert wird, sondern der gesamte Server, ist das meiner Meinung nach die letzte Möglichkeit der Wiederherstellung. Du solltest in diesem Fall deine WordPress Webseite zusätzlich sichern.

So oft solltest du eine Datensicherung machen


Eine WordPress Datensicherung sollte mindestens einmal täglich durchgeführt werden. Ausnahme, es gibt keine neuen Daten. Zu den neuen Daten gehören auch die Updates. Das gilt insbesondere auch für die Plugins. Es ist sehr wichtig, dass du eine Datensicherung hast, bevor du die Updates einspielst.

Ich empfehle dir die WordPress Datensicherung automatisiert durchzuführen. So vergisst du es nicht. Zum Beispiel mit einem Plugin die Daten einmal täglich in die Cloud zu schieben.

Achtung: bitte dabei auch die rechtlichen Dinge und den Datenschutz beachten. Und kontrollieren, dass die Datensicherung auch regelmäßig läuft.

Zusammenfassung


Muss ich bei WordPress eine Datensicherung machen?

Ja, du solltest immer mindestens eine Datensicherung haben. Besser mehrere Generationen von Sicherungen.

Wie oft soll ich eine Datensicherung durchführen?

Das hängt natürlich von deiner Webseite ab. Überlege, welche Daten du maximal verlieren willst, wenn du auf die letzte Datensicherung zurückgreifst. Und was passiert, wenn diese eine Datensicherung fehlerhaft ist.

Welche Daten sollte ich bei WordPress sichern?

Die WordPress Installation besteht aus den Dateien und einer Datenbank. Du solltest beides sichern.

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Wie macht du deine Datensicherung?

Ich würde mich über einen Kommentar sehr freuen

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